Dr. Martin Buss & Partner GmbH


Return on Investment (RoI, Rentabilität) durch Einsatz von Messgeräten
S.Follis, Dr. Martin Buss & Partner GmbH
Das intelligente pyrometrische Meßsystem IPMS und die Druckoptimierungsvorrichtung POD100 (Pressure Optimisation Device) ermöglichen eine Optimierung der Glasproduktion in vielen Bereichen. Manchmal ist es schwierig, die Rentabilität solcher Messgeräte zu rechtfertigen, wobei die folgenden Informationen hoffentlich hilfreich sein werden.

Das IPMS und das POD100 wurden eigens entwickelt, um definitive, quantitative Antworten auf viele Fragen zu geben, die bis dahin bestenfalls durch Raten zu beantworten waren.
Mit dem Einsatz dieser beiden Systeme kann der Benutzer schnell entscheiden, welches Vorgehen oder welche änderung im Design die Produktivität fördert, und welche wenig oder sogar negative Auswirkungen hat.

Mit der Zeit erwirbt der Benutzer sehr viel Wissen über den Prozess und darüber, wie er die Produktion verbessern kann. Während des Produkttrainings durch Buss & Partner wird Know-How und Erfahrung auf einem hohen Niveau vermittelt, das binnen kurzem zu Produktionssteigerung, Kostenreduzierung und daher einer kurzfristigen Amortisierung der Ausrüstung führt.

Unsere Produkte gestatten dem Benutzer, nach wenig Lernaufwand den Produktionsprozess zu verstehen und zu optimieren. Ferner werden Alternativen zur Kostenreduzierung und Produktivitätssteigerung vorgestellt.

Die folgende Liste fasst in Stichpunkten einige Einsatzgebiete für unsere Messtechnik zusammen:

Einsatzbereiche
  • Bestimmen des optimalen Ausblasdrucks
  • überwachen der Druckänderung bei Modifizierung des Blaskopfs
  • Optimieren der Kühleigenschaften verschiedener Blaskopftypen
  • überprüfen von änderungen der Glastemperatur während der Prozessoptimierung
  • überwachung der Auswirkungen auf die Glas-/ Formentemperatur während der Formenschmierung
  • überprüfen der Behälter- und Formtemperatur beim Modifizieren der Formkühlung
  • Messen der Külbel-Temperatur
  • Messen der Temperatur des Pegels (Pressstempels) (Auswertung, welches Kühlrohr am effektivsten arbeitet)
  • Messen, Auswerten und Optimieren des Vertiflows
  • Optimieren der Vakuum-Einstellungen (Sicherstellen optimaler Wärmeübertragung)
  • Quantitative Messung von Designänderungen an Form, Vorform, Mündungsform usw.
  • Fehlersuche bei druckabhängigen Formungsfehlern.
  • änderung der Formungstemperaturen (Glas und Metall) über Nacht oder im Tagesverlauf.
  • überwachung der Wärme bei Erhöhung der Maschinengeschwindigkeit
  • Vergleich und überprüfung von Druckwerten von verschiedenen Formen, Stationen, Maschinen und sogar Glashütten
  • Feststellen, welches Design von Mündungsform, Vertiflowmuster, Vorform, Form am besten für eine bestimmte Produktion geeignet ist.
  • Neue, verbesserte IPMS-Software (erhältlich seit Mai 2005) ermöglicht dem Anwender den Online-Vergleich von Temperaturdaten mit Verlaufprotokoll. Ziel: Verringerung der Anlaufzeit (Produktionsstabilität) nach einem Produktionswechsel.
  • Usw.
Vorteile
  • Messungen liefern konkrete Antworten, Mutmaßungen erübrigen sich.
  • Geringere Fertigungskosten für die Formengeräte (Materialauswahl, Designeigenschaften)
  • Geringere Energiekosten durch verbesserte Effizienz der Kühlung
  • Quantitative Entscheidung für oder gegen künftige Investitionen in neue Technik möglich, indem zuerst die Auswirkung auf eine einzelne Station gemessen wird
  • Angestellte werden neu motiviert, da die tägliche Routine durchbrochen wird
  • Identische Produktionseinstellungen für verschiedene Formen, Stationen, Maschinen und sogar Glashütten werden möglich
  • Durch erhöhte Produktivität wird in nur zwei Wochen einen RoI (Return on Investment) erreicht. Einige unserer Kunden berichteten, dass die Produktivität ihrer Glashütte durch die Optimierung der Blasköpfe bis zu 8% gestiegen ist.
  • Andere Kunden stellten fest, dass sie durch die Messung an Informationen gelangten, deren Existenz ihnen bis dato völlig unbekannt war.

Vergleich von Wärmekameras und IPMS
Die Hauptunterschiede zwischen dem IPMS und Wärmekameras (WK) sind:
  IPMS   Wärmekameras
Reaktionszeit 2ms (500 mes/ Sek)   30ms (33mes/Sek)
Datenspeicherung 1 Std. (bei Höchstgeschwindigkeit) 0,045 Mbit   1800 Mbit
Echtzeit (Online-Filterung) Ja   Nein (wird später offline gemacht)
Max. Betriebstemperatur 70 'C   50'C
Ausgabe eines Fehleranzeigesignals Ja   Nein
Messbereich 4mm - 100mm   Gesamtes Sichtfeld
Schulung 1 Tag   >1 Woche
Preis <10,000 €   >30,000 €


Die Verwendung einer Wärmekamera zur Produktionsoptimierung ist sehr zeitaufwendig, solange keine Software dafür entwickelt wird, die derjenigen unseres IPMS entspricht.
Die Vorstellung, gleichzeitig alle Bereiche der Form und des gesamten Behälters zu sehen ist zwar verlockend, in der Praxis ist es jedoch ausreichend, einen einzelnen Bereich von Form und Glas zu sehen.

Würde eine WK länger als 10 Minuten benützt, so hätte man so viele Daten gespeichert, dass man nicht mehr wüsste, was man damit anfangen soll. Vermutlich würde man überhaupt nicht mehr in der Lage sein, den ursprünglichen Zweck zu verfolgen. Die manuelle Verwendung eines Temperaturmessgeräts und die Arbeit mit einem nicht automatisch auslösenden Signal führen zu vielen Fehlern (beim IPMS-Design entfallen diese beiden Schwierigkeiten).

Falls Sie weitergehende Fragen über Wärmekameras oder IPMS bzw. POD100 haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Stephen Follis
Dr. Martin Buss & Partner GmbH

 
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